Duft der Rose Cover
Barbara Našel

Der Duft der Rose


Ausgezeichnet mit dem Deutschen Gartenbuchpreis 2020 als "Bestes Gartenbuch für Kinder"

Die Rosenelfen gehen auf eine Reise …

… um herauszufinden, was den Duft der Rose so besonders macht. Andere Duftpflanzen scheinen heute viel wichtiger zu sein. Sie besitzen Wirkstoffe, die sie als Heilkräuter oder Gewürze für Menschen und Tiere nützlich machen.

Und die Rose? Kann sie ihren Rang als „Königin der Blumen“ behaupten? Ein Märchen aus dem Reich der Düfte, zum Vorlesen und Selberlesen, das Kindern wie Erwachsenen die Welt der ätherischen Pflanzenöle auf bezaubernde Weise nahebringt.

Ein Kräutermärchen zum Vor- und Selberlesen für Kinder und alle die Märchen lieben.

Leseprobe (1.9 MB)
Pressetext zum Buch
Presseinformation Gartenbuchpreis 2020
Cover in Druckqualität (2.6 MB)
EUR 16,90


ISBN 978-3-943793-65-9
120 Seiten, 22,0 x 17,0 cm
Hardcover
lieferbar bei: 
stadelmann-natur.de
versandkostenfrei


Das Buch

»Wir wollen mehr über die Wirkungen der Rose herausfinden«,

meint die Elfenkönigin schließlich. Die Rosenelfen blicken sich fragend an. »Liebe Freundinnen und Freunde!
Wer von euch ist bereit, eine Reise zu unternehmen, um herauszufinden, wie die Rosen wirken und gleichzeitig mehr darüber zu erfahren, welche Wirkungen andere Pflanzen haben?«

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Barbara Našel liest:

Die Autorin

Barbara Našel

Dr. Barbara Našel

Barbara Našel liebt seit ihrer Kindheit Geschichten über Tiere und Pflanzen, besonders die Kinderbücher von Ida Bohatta. Gemeinsam mit ihrer Familie entdeckte sie ihre Liebe zu Heilpflanzen bei Spaziergängen im Wald. Sie hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und gibt heute als Apothekerin ihr Wissen zu Aromatherapie und Naturheilkunde an Kunden und in Fortbildungen und Workshops weiter. Kindergeschichten und Publikationen für Kollegen entstanden in ihrer Feder und mit eigenen Illustrationen. Barbara Našel hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie im Wienerwald.

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Buchtrailer

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Das Kräuterlied aus dem Buch

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Interview mit Barbara Našel

Liebe Frau Našel, „Der Duft der Rose“ ist Ihr zweites Buch für Kinder. Wie kamen Sie auf die Idee Bücher zu schreiben?


Bücher faszinieren mich. Als Kind habe ich zwar nicht so viel gelesen, aber gerne Bücher über die Natur mit vielen Bildern angeschaut, wie etwa die Bücher von Ida Bohatta oder aber auch Naturnachschlagewerke. Ich habe zum Beispiel einmal alle Hunderassen, die in einem Band einer Wissensbuchreihe beschrieben wurden, auswendig gelernt. Bei den Illustrationen haben mir immer besonders die Bilder gefallen, die die Natur als Rahmen einer fiktiven Handlung realistisch darstellen, wie etwa in bekannten Kindererzählungen wie „Brambly Hedge“ oder „Peter Rabbit“. Da ich selber gerne zeichne und Wissen weitergeben möchte, spielte ich schon bald mit dem Gedanken, eigene Bücher zu machen.
Das Thema Naturheilkunde ist für ein Kinderbuch außergewöhnlich. Woher kommt Ihr Interesse für dieses Thema?
Die Liebe zur lebendigen Natur wurde bei mir von unseren Eltern früh geprägt. Viele Pflanzen, aber natürlich auch Tiere, kannten wir schon in unserer Kindheit. Ich habe Pharmazie studiert, weil mich Biologie einerseits und Chemie andererseits immer interessierte. Von allen Bereichen der Pharmazie liegt mir die Naturheilkunde, vor allem auf wissenschaftlicher Basis, besonders am Herzen.
Wir können uns gut vorstellen, dass das Buch auch Erwachsene anspricht. Wie sehr hatten Sie beim Schreiben auch die „Großen“ im Blick?
Die Erzählung über die Abenteuer der kleinen Blumenelfen und den damit verbundenen Erkenntnissen über die Fähigkeiten und Wirkungen sollte Wissen an kleine Leser/-innen weitergeben. In die Geschichte verpackt sind jedoch auch einige eher gesellschaftliche Überlegungen. Bei der Frage, ob Schönheit alleine ausreicht, oder auch andere Eigenschaften notwendig seien, ob jemand wichtig ist oder nicht, sowie bei der Interpretation, habe ich sehr wohl auch erwachsene Leser/-innen im Auge gehabt. Die Idee war auch, dass ja Eltern und Kindern durchaus einen Dialog über in Kinderbüchern vermitteltes Wissen oder dort aufgestellte Behauptungen führen. Ein Buch, das Fragen aufwirft, die Kinder mit den Eltern oder etwa anderen Kindern besprechen wollen, ist für mich ein gelungenes Buch, weil daraus etwas Neues entstehen kann, weil es jemanden weiterbringen kann. Dabei soll zwar durchaus im Buch Stellung zu bestimmten Themen bezogen werden, aber es muss auch immer viel Freiraum für Phantasie und Interpretation bleiben. Da glaube ich, dass meine Bücher einen guten Rahmen für die Auseinandersetzung mit einem vernünftigen Umgang mit Naturheilkunde darstellen.
Nicht nur der Text, auch die Illustrationen kommen aus Ihrer Feder. Was hat Ihnen besondere Freude beim Illustrieren gemacht?
Ich liebe es, Pflanzen und Tiere zu zeichnen. Dabei versuche ich, mich an die morphologischen Strukturen der natürlichen Gestalt zu halten und sie dann, etwas stilisiert, wiederzugeben. Was mir aber auch große Freude bereitet ist das Ausschmücken der Bilder mit vielen kleinen Details, wie in einem Wimmelbild: Gläser und Flaschen in Regalen, Bücher und Bilder an der Wand. Bei diesem Buch gefiel es mir besonders, das Puppenhaus zu zeichnen oder das Innere von Fragarias Haus, da konnte ich mich so richtig austoben.
Die Rosenelfen sind im Buch zeitweise fast verzweifelt, weil sie scheinbar für nichts gut sind. Ist das Buch für Sie auch eine Anspielung an den Leistungsdruck in der Gesellschaft?
In gewisser Weise schon. Die Rosenelfen sind zu Beginn eigentlich ganz glücklich, bevor sie über ihre „Wirkung“ nachdenken. Das könnte man mit der Kindheit vergleichen. Kleine Kinder denken nicht über Können nach, sie sind einfach und freuen sich an alltäglichen Dingen. Aber die Frage nach dem Können bringt die Gedanken ins Laufen. Plötzlich denken die Elfen nach und sind sich nicht mehr sicher. Gefragt wird hier nun eine Leistung, eine zwanghafte Nützlichkeit. Und, obwohl der kleine Lavendelelf es gar nicht so meint, entsteht ein Druck. Dieser Leistungsdruck wird von vielen Jugendlichen heute sehr intensiv empfunden, was teilweise belastend ist und zu einer Unzufriedenheit führen kann.
Die Rosenelfen finden auf ihren Reisen ja auch heraus, was sie alles können und sind dadurch erleichtert. Es stellt sich sogar heraus, dass einige andere Pflanzenelfen meinen, dass in ihren Augen nicht das Können ausschlaggebend ist, sondern das Sein („wenn es auf der Welt keine Rosen gäbe, dann wäre das einfach nur traurig. Ich weiß nicht warum, aber Rosen muss es einfach geben“ S.40) und sie ihrerseits nicht diese Maßstäbe anlegen. Und das ist der Punkt. Auch wir Menschen sollten nicht nur an unserem Können und dem gesellschaftlichen Nutzen beurteilt werden, sondern daran, wie wir als Mitmenschen sind und was wir unseren Mitmenschen geben. Das lernt auch die Rosenelfenkönigin, indem sie ihren Hochmut verliert und beginnt, sich für andere zu interessieren. Sie erkennt, dass neben dem reinen „Schönsein“ auch ein gewisses soziales Engagement notwendig ist.

Welche persönliche Bedeutung hat die Rose für Sie?
Rosen aller Arten sind wunderbare Pflanzen. Ihre Blütenblätter greifen sich gut an und der Duft der meisten Rosen ist wunderschön. Wenn ich einen Blumenstrauß bekomme, freue ich mich besonders über Rosen. In Parfums und duftenden Zubereitungen ist bei mir fast immer Rose enthalten.
Wie im Buch beschrieben, kann das ätherische Rosenöl bei vielen Beschwerden eingesetzt werden, und zwar von Geburt an bis zum Tod. Draußen in der Natur liebe ich jedoch am meisten die einfachen Wiesenblumen, die am Wegesrand wachsen. Ihre Vielfalt und Farben sind wie frohe Tupfen in der Landschaft. Dort gefallen sie mir auch am besten. Ich pflücke selten eine Pflanze, nur etwa um etwas zu basteln, sie abzuzeichnen oder für ein Herbarium zu pressen. Neben den Wiesenblumen kommt mir die Rose durch ihre Gestalt und erhabene Form dann auch wie eine Königin vor: sie ist unnahbar und majestätisch, und sie wirkt auf mich wie aus einem Märchen.

Rezensionen

eine wunderhübsche Lektüre … über die Verwendung und Herstellung von ätherischen Ölen und Salben für Heilanwendungen bei körperlichen oder psychischen Problemen … Liebevoll und inspirierend geschrieben, begeben sich Elfen auf eine lehrreiche Erkundung. Dieses Buch bringt Freude beim Lesen, egal welche Altersgruppe. Und sogar ein paar Rezepte sind zu finden. Wirklich empfehlenswert, um altes Wissen an die jetzige und junge Generation weiter zu geben.«

Silvia Rosenberger, Kräuterpädagogin, Lebensquell Kräuter
 
"Der Duft der Rose" ist eine Schatztruhe voller Wissen über Heilpflanzen und deren Wirkung. In einem kurzweiligen aber auch lehrreichen Märchenbuch gibt die Autorin Barbara Nael dieses Wissen weiter - vor allem an die junge Generation. Doch nicht nur: Jeder, der sich für Heilpflanzen interessiert, kommt auf seine Kosten und lernt garantiert etwas Neues.«

Andreas Huber, gartenforum.de
 

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