Der Duft der Rose
Die Rosenelfen gehen auf eine Reise …
… um herauszufinden, was den Duft der Rose so besonders macht. Andere Duftpflanzen scheinen heute viel wichtiger zu sein. Sie besitzen Wirkstoffe, die sie als Heilkräuter oder Gewürze für Menschen und Tiere nützlich machen.
Und die Rose? Kann sie ihren Rang als „Königin der Blumen“ behaupten? Ein Märchen aus dem Reich der Düfte, zum Vorlesen und Selberlesen, das Kindern wie Erwachsenen die Welt der ätherischen Pflanzenöle auf bezaubernde Weise nahebringt.
Ein Kräutermärchen zum Vor- und Selberlesen für Kinder und alle die Märchen lieben.
Leseprobe (1.9 MB)
Pressetext zum Buch
Presseinformation Gartenbuchpreis 2020
Cover in Druckqualität (2.6 MB)
ISBN 978-3-943793-65-9
120 Seiten, 22,0 x 17,0 cm
Hardcover
Das Buch
»Wir wollen mehr über die Wirkungen der Rose herausfinden«,
meint die Elfenkönigin schließlich. Die Rosenelfen blicken sich fragend an. »Liebe Freundinnen und Freunde!Wer von euch ist bereit, eine Reise zu unternehmen, um herauszufinden, wie die Rosen wirken und gleichzeitig mehr darüber zu erfahren, welche Wirkungen andere Pflanzen haben?«
Veranstaltungen mit Barbara Našel
Barbara Našel liest:
- beim Rosenfestival in Baden bei Wien am 17. Juni 2022 um 17 Uhr
- bei den Rosen-und Märchentagen auf der Rosenburg in Niederösterreich
weitere Informationen zu den Rosen- und Märchentagen
Die Autorin

Dr. Barbara Našel
Barbara Našel liebt seit ihrer Kindheit Geschichten über Tiere und Pflanzen, besonders die Kinderbücher von Ida Bohatta. Gemeinsam mit ihrer Familie entdeckte sie ihre Liebe zu Heilpflanzen bei Spaziergängen im Wald. Sie hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und gibt heute als Apothekerin ihr Wissen zu Aromatherapie und Naturheilkunde an Kunden und in Fortbildungen und Workshops weiter. Kindergeschichten und Publikationen für Kollegen entstanden in ihrer Feder und mit eigenen Illustrationen. Barbara Našel hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie im Wienerwald.Interview mit Barbara Našel
Liebe Frau Našel, „Der Duft der Rose“ ist Ihr zweites Buch für Kinder. Wie kamen Sie auf die Idee Bücher zu schreiben?
Bücher faszinieren mich. Als Kind habe ich zwar nicht so viel gelesen, aber gerne Bücher über die Natur mit vielen Bildern angeschaut, wie etwa die Bücher von Ida Bohatta oder aber auch Naturnachschlagewerke. Ich habe zum Beispiel einmal alle Hunderassen, die in einem Band einer Wissensbuchreihe beschrieben wurden, auswendig gelernt. Bei den Illustrationen haben mir immer besonders die Bilder gefallen, die die Natur als Rahmen einer fiktiven Handlung realistisch darstellen, wie etwa in bekannten Kindererzählungen wie „Brambly Hedge“ oder „Peter Rabbit“. Da ich selber gerne zeichne und Wissen weitergeben möchte, spielte ich schon bald mit dem Gedanken, eigene Bücher zu machen.
Das Thema Naturheilkunde ist für ein Kinderbuch außergewöhnlich. Woher kommt Ihr Interesse für dieses Thema?
Die Liebe zur lebendigen Natur wurde bei mir von unseren Eltern früh geprägt. Viele Pflanzen, aber natürlich auch Tiere, kannten wir schon in unserer Kindheit. Ich habe Pharmazie studiert, weil mich Biologie einerseits und Chemie andererseits immer interessierte. Von allen Bereichen der Pharmazie liegt mir die Naturheilkunde, vor allem auf wissenschaftlicher Basis, besonders am Herzen.
Wir können uns gut vorstellen, dass das Buch auch Erwachsene anspricht. Wie sehr hatten Sie beim Schreiben auch die „Großen“ im Blick?
Die Erzählung über die Abenteuer der kleinen Blumenelfen und den damit verbundenen Erkenntnissen über die Fähigkeiten und Wirkungen sollte Wissen an kleine Leser/-innen weitergeben. In die Geschichte verpackt sind jedoch auch einige eher gesellschaftliche Überlegungen. Bei der Frage, ob Schönheit alleine ausreicht, oder auch andere Eigenschaften notwendig seien, ob jemand wichtig ist oder nicht, sowie bei der Interpretation, habe ich sehr wohl auch erwachsene Leser/-innen im Auge gehabt. Die Idee war auch, dass ja Eltern und Kindern durchaus einen Dialog über in Kinderbüchern vermitteltes Wissen oder dort aufgestellte Behauptungen führen. Ein Buch, das Fragen aufwirft, die Kinder mit den Eltern oder etwa anderen Kindern besprechen wollen, ist für mich ein gelungenes Buch, weil daraus etwas Neues entstehen kann, weil es jemanden weiterbringen kann. Dabei soll zwar durchaus im Buch Stellung zu bestimmten Themen bezogen werden, aber es muss auch immer viel Freiraum für Phantasie und Interpretation bleiben. Da glaube ich, dass meine Bücher einen guten Rahmen für die Auseinandersetzung mit einem vernünftigen Umgang mit Naturheilkunde darstellen.
Nicht nur der Text, auch die Illustrationen kommen aus Ihrer Feder. Was hat Ihnen besondere Freude beim Illustrieren gemacht?
Ich liebe es, Pflanzen und Tiere zu zeichnen. Dabei versuche ich, mich an die morphologischen Strukturen der natürlichen Gestalt zu halten und sie dann, etwas stilisiert, wiederzugeben. Was mir aber auch große Freude bereitet ist das Ausschmücken der Bilder mit vielen kleinen Details, wie in einem Wimmelbild: Gläser und Flaschen in Regalen, Bücher und Bilder an der Wand. Bei diesem Buch gefiel es mir besonders, das Puppenhaus zu zeichnen oder das Innere von Fragarias Haus, da konnte ich mich so richtig austoben.
Die Rosenelfen sind im Buch zeitweise fast verzweifelt, weil sie scheinbar für nichts gut sind. Ist das Buch für Sie auch eine Anspielung an den Leistungsdruck in der Gesellschaft?
In gewisser Weise schon. Die Rosenelfen sind zu Beginn eigentlich ganz glücklich, bevor sie über ihre „Wirkung“ nachdenken. Das könnte man mit der Kindheit vergleichen. Kleine Kinder denken nicht über Können nach, sie sind einfach und freuen sich an alltäglichen Dingen. Aber die Frage nach dem Können bringt die Gedanken ins Laufen. Plötzlich denken die Elfen nach und sind sich nicht mehr sicher. Gefragt wird hier nun eine Leistung, eine zwanghafte Nützlichkeit. Und, obwohl der kleine Lavendelelf es gar nicht so meint, entsteht ein Druck. Dieser Leistungsdruck wird von vielen Jugendlichen heute sehr intensiv empfunden, was teilweise belastend ist und zu einer Unzufriedenheit führen kann.
Die Rosenelfen finden auf ihren Reisen ja auch heraus, was sie alles können und sind dadurch erleichtert. Es stellt sich sogar heraus, dass einige andere Pflanzenelfen meinen, dass in ihren Augen nicht das Können ausschlaggebend ist, sondern das Sein („wenn es auf der Welt keine Rosen gäbe, dann wäre das einfach nur traurig. Ich weiß nicht warum, aber Rosen muss es einfach geben“ S.40) und sie ihrerseits nicht diese Maßstäbe anlegen. Und das ist der Punkt. Auch wir Menschen sollten nicht nur an unserem Können und dem gesellschaftlichen Nutzen beurteilt werden, sondern daran, wie wir als Mitmenschen sind und was wir unseren Mitmenschen geben. Das lernt auch die Rosenelfenkönigin, indem sie ihren Hochmut verliert und beginnt, sich für andere zu interessieren. Sie erkennt, dass neben dem reinen „Schönsein“ auch ein gewisses soziales Engagement notwendig ist.
Welche persönliche Bedeutung hat die Rose für Sie?
Rosen aller Arten sind wunderbare Pflanzen. Ihre Blütenblätter greifen sich gut an und der Duft der meisten Rosen ist wunderschön. Wenn ich einen Blumenstrauß bekomme, freue ich mich besonders über Rosen. In Parfums und duftenden Zubereitungen ist bei mir fast immer Rose enthalten.
Wie im Buch beschrieben, kann das ätherische Rosenöl bei vielen Beschwerden eingesetzt werden, und zwar von Geburt an bis zum Tod. Draußen in der Natur liebe ich jedoch am meisten die einfachen Wiesenblumen, die am Wegesrand wachsen. Ihre Vielfalt und Farben sind wie frohe Tupfen in der Landschaft. Dort gefallen sie mir auch am besten. Ich pflücke selten eine Pflanze, nur etwa um etwas zu basteln, sie abzuzeichnen oder für ein Herbarium zu pressen. Neben den Wiesenblumen kommt mir die Rose durch ihre Gestalt und erhabene Form dann auch wie eine Königin vor: sie ist unnahbar und majestätisch, und sie wirkt auf mich wie aus einem Märchen.
Rezensionen
Silvia Rosenberger, Kräuterpädagogin, Lebensquell Kräuter
Wir müssen nur etwas neugierig sein und zulassen, der Rest geschieht in Leichtigkeit wie von selbst.«
Elena von Gieck, Uckerrose
Andreas Huber, gartenforum.de
Häufige Fragen zum Buch (FAQs)
1. Worum geht es in diesem Buch?
Dieses liebevoll illustrierte Märchen folgt den Rosenelfen auf eine besondere Reise, bei der sie herausfinden wollen, was den Duft und die Wirkung der Rose so einzigartig macht – und dabei lernen, wie Pflanzendüfte und ätherische Öle wirken.
2. Für wen ist dieses Buch geeignet?
Das Buch ist ideal für Kinder ab ca. 6 Jahren – zum gemeinsamen Vorlesen oder Selberlesen. Gleichzeitig spricht es auch Erwachsene an, die Freude an Natur, Märchen und der Welt der Pflanzen und Düfte haben.
3. Was macht dieses Buch besonders?
Es verbindet eine fantasievolle Geschichte mit naturkundlichem Wissen: Die Rosenelfen begegnen Pflanzen mit unterschiedlichen Wirkungen und lernen, dass nicht nur Schönheit zählt, sondern auch was Pflanzen nützlich macht – etwa als Heilkräuter, Gewürze oder Aromapflanzen. Durch die erzählerische Herangehensweise werden auch komplexe Inhalte über ätherische Öle und Heilwirkungen kindgerecht vermittelt.
4. Welche Themen werden kindgerecht angesprochen?
Du findest u. a.:
- Die Welt der ätherischen Pflanzenöle und deren Wirkung
- Geschichten über Rosen, Lavendel, Melisse und Kamille
- Begegnungen mit Tieren und Pflanzen im Elfenreich
- Fragen wie „Was macht mich nützlich?“ und „Was zählt im Leben wirklich?“.
5. Wie ist das Buch aufgebaut?
Die Geschichte ist als Märchen mit Illustrationen gestaltet und eignet sich sowohl zum gemeinsamen Lesen mit Kindern als auch für junge Leser:innen, die schon selbst lesen. Das Buch umfasst ca. 120 Seiten und ist als Hardcover erschienen.
6. Welche Botschaften vermittelt das Buch?
Neben dem Kräuter‑ und Naturwissen lädt das Buch dazu ein, über Wert, Wirkung und Eigenart von Pflanzen und Menschen nachzudenken – etwa darüber, dass nicht nur äußere Schönheit, sondern auch innere Wirkung und Nützlichkeit wichtig sind.
7. Kann das Buch auch Erwachsene ansprechen?
Ja. Obwohl es als Kinderbuch konzipiert ist, enthält es naturkundliche Überlegungen und Anregungen, die auch für Erwachsene spannend und inspirierend sind.
8. Wer ist die Autorin?
Barbara Našel ist Apothekerin und Naturkundlerin, die ihre Liebe zu Pflanzen, Düften und Naturheilkunde in dieser Geschichte mit eigenen Illustrationen und Erfahrung aus Workshops und Fortbildungen verbindet.









