Gerd Gradwohl

Faszien verstehen


Mehr Wohlbefinden und Gesundheit durch Faszienbehandlung und Bewegung

Prävention, Regeneration & Heilung durch Faszienbehandlung.
 
Rückenprobleme, Nackenschmerzen oder der "Tennisarm"– wer kennt sie nicht. Meistens liegt diesen und vielen anderen Beschwerden eine gestörte Struktur unserer Faszien zugrunde. Faszien umschließen Muskeln, Gefäße, Knochen und Organe und spielen eine wichtige Rolle in unserem Körper.

Gerd Gradwohl, Physiotherapeut in eigener Praxis, stellt eine neuartige physiotherapeutische Behandlungsmethode vor – die Myofasziale Integration. Hier werden spezielle manuelle Techniken mit Bewegung kombiniert. Dadurch können akute oder chronische orthopädische Beschwerden, die durch gestörte, vernarbte oder verklebte Faszien verursacht werden, innerhalb kurzer Zeit erfolgreich behandelt werden.

Mit einem großen Übungsteil zu funktionellem Training von Dr. Frank Frebel und einem Gastbeitrag von Beckenbodenexpertin Susanne Schwärzler.
Vorwort von Mitbegründer der Faszientherapie Benno Geissler.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort lesen
Leseprobe (6.6 MB)
Cover in Druckqualität (4.4 MB)
EUR 24,90


ISBN 978-3-943793-57-4
232 Seiten, Hardcover
lieferbar bei: 
stadelmann-natur.de
versandkostenfrei


Das Buch

Erfahren Sie mehr über:

  • unser Fasziensystem und seine Bedeutung
  • den Behandlungsablauf der Myofaszialen Integration und Therapieerfolge
  • effektive Übungen für das Faszientraining

Sie können Faszien gesund und leistungsfähig erhalten und kleine Beschwerden selber therapieren:

  • Führen Sie einfache Übungen zur Selbstmassage durch
  • Machen Sie funktionelles Training für ein gut funktionierendes Bewegungssystem
  • Verstärkt werden können die Übungen durch verbreitete und günstige Hilfsmittel wie Faszienrolle, Faszienball, Hantelscheiben oder Gymnastikball.
  • All dies braucht keinen Physiotherapeut. Mit detaillierten Anleitungen können Sie die Übungen auch zu Hause durchführen.
  • Tiefergehende Probleme können eine zusätzliche Therapie bei speziell geschulten Physiotherapeuten nötig machen.
Die Belohnung ist mehr Lebensqualität, Gesundheit und Vitalität!
 

Doch was sind Faszien?

Faszien sind das netzförmige Bindegewebe, das den ganzen Körper durchzieht, ihm Form gibt und ihn zusammenhält.

Faszien umschließen Muskeln, Gefäße, Knochen und Organe und spielen eine wichtige Rolle in unserem Körper. In unserem Körper sind die Muskeln und Organe von diesem Bindegewebe umgeben, den Faszien.

Dieses Netzwerk trägt dazu bei, dass sich die Teile des Körpers zu einem Ganzen zusammenfügen. Es unterstützt den Körper und wirkt wie ein elastischer Stoßdämpfer bei Bewegungsabläufen. Kommt es zu Fehlstellungen der Faszien und werden diese nicht korrigiert, verformen sie sich. Das führt nicht nur zu Veränderungen der körperlichen Strukturen und Haltung, sondern hat gleichzeitig Auswirkung auf die Belastbarkeit des gesamten Organismus.

Der Autor

Gerd Gradwohl

Gerd Gradwohl

hat schon immer ein „bewegtes“ Leben geführt. Während er in Kempten (Allgäu) aufwuchs, widmete er sich ausgiebig dem Radfahren, Bergwandern
und alpinem Skifahren. 1998 erlitt er eine Makuladegeneration mit nachfolgend verbleibendem Sehrest von 3 %, die sein Leben komplett auf den Kopf stellte. 

Um mit der plötzlichen Sehbehinderung besser fertig werden zu können, trat er 1999 dem Deutschen Paralympischen Skiteam Alpin bei und begann 2003 mit einer Ausbildung zum Physiotherapeuten. Zusatzausbildung zum Manualtherapeuten 2009 und Therapeut für Myofasziale Integration, das bis heute sein Spezialgebiet ist. Herr Gradwohl beschäftigt heute in seiner Praxis 10 Mitarbeiter.

Sein sportlicher Lebenslauf ist beeindruckend: Er ist zweifacher Träger des silbernen Lorbeerblatts. 2006 gewann er seine erste Paralympics-Goldmedaille in Turin in der Abfahrt und im Slalom eine Bronzemedaille. 2009 wurde er Weltmeister in der Abfahrt in Korea und gewann 2010 eine weitere Bronzemedaille in der Abfahrt bei der Paralympics in Kanada. In den Jahren 2006 und 2010 wurde er zum Sportler des Jahres der Stadt Kempten ernannt.
Link zur Praxis Gerd Gradwohl

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Leser- und Anwender­erfah­rungen

Kompetenter und praktischer Rat, wie Sie Ihre Faszien wieder in Schwung bringen und halten!«

Dr. rer. nat. et med. habil. Stefan Walenta
Im Vergleich zu anderen Behandlungsmethoden habe ich mit der Myofaszialen Integration eindeutig die besten Erfahrungen gemacht.«
 
Alexander Wolz, Skilangläufer
… ich kann mir die myofasziale Integration nicht mehr wegdenken. Ich benutze Faszienrollen nach jedem Training zur Regeneration und vor wichtigen Wettkämpfen. … Meine Beine, Arme und Schultern fühlen sich danach lockerer und leichter bzw. beweglicher und geschmeidiger an …«

Lucas Willinsky, Leistungssportler, Schwimmen
Drei Wochen nach dem Unfall bekomme ich nach der (schmerzhaften) Behandlung endlich Entspannung ins Gelenk, sodass zum ersten mal Streckung des Beines und mehr Beugung möglich ist. Endlich wieder gehen, sogar hüpfen auf dem verletzten Bein. Mache jetzt weiterhin Koordinationsübungen, Stabilisations- und Muskelaufbautraining. Dank Faszientraining mit der Faszienrolle und dem Ball fühlt sich mein Knie 7 Wochen nach dem Unfall sehr stabil an!«

Gabi Mooser, Hebamme  (Diagnose nach Skiunfall: Vorderer Kreuzband-, Innenband, ausgedehnter Meniskusriss, Spongiosafraktur, Impressionsfraktur an der Tibiakante, Kapselruptur)

Fall­beispiel

Abriss aller Außenbänder am Linken Sprunggelenk

(In diesem Fall waren nach ca. vier Wochen 80 % der Belastungsfähigkeit wiederhergestellt)
Der Vorteil der myofaszialen Vorgehensweise liegt auf der Hand. Alle Strukturen konnten in ihrer vorgegebenen Funktion und im Gehen heilen. Der Kraft- und Funktionsverlust, auch der umgebenden Gelenkstrukturen, bleibt minimal, da das gesamte Bewegungssystem weiter funktionieren kann. Der Regenerations- sprich Heilungsverlauf ist optimiert und nimmt einen ungewohnt rasanten Verlauf.

Wer diesen Prozess schon einmal miterlebt hat, ist sozusagen fassungslos erstaunt, dass solche Ergebnisse so schnell und unkompliziert mit der Myofaszialen Integration erreicht werden können. 

Meist kommen Fragen wie:
  • „Aber ich muss doch das Medikament nehmen, damit ich keine Entzündung mehr habe, oder?“ oder
  • „Ich muss doch die Schiene tragen, damit das Gelenk gestützt ist, oder nicht?“ oder
  • „Warum kann ich plötzlich wieder gehen, warum ist die ganze orthopädische Prozedur überhaupt notwendig?“

Die Antworten auf diese Fragen sind immer die gleichen, hier in der gestellten Reihenfolge:
  •  „Das entzündungshemmende Medikament stört unter Umständen mit negativen Folgen für das Endergebnis den komplexen Entzündungsvorgang, den der Körper zur Regeneration/Rekonstruktion einschaltet.“ oder 
  • „Eine Schiene oder eine Bandage stören sowohl die komplexe Sensorik als auch die zirkulären, unter der Haut stattfindenden Abflussmechanismen, vor allem im Bereich der Beine – es entsteht eine Verzögerung und Veränderung der Regenerationsvorgänge.“ oder
  • „Der Körper regeneriert seit Jahrmillionen eigenständig und mit Vehemenz – das ist einer unserer Überlebensmechanismen. Diese Fähigkeiten sind nach wie vor vorhanden.“


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